Fasching 2007
…… kommt zu uns der Schalk in Nacken
Wie auch in den letzten Jahren haben wir Narren der Pfarrei St- Josef Eschenburg unseren weltberühmten Pfarrfasching zelebriert. Und ich muss einfach nur sagen: Schön war es !!!!
Aber bevor ich euch von dem Abend berichte, möchte ich auf diesem Wege noch mal unsere tollen Kräfte im Vorbereitungsteam vorstellen:

Besonderer Dank gebührt an dieser Stelle: Eva, Yvonne, Vera, Christoph und Gerd (leider nicht auf dem Bild), da sie in diesem Jahr neu in unser Team gestoßen sind und uns tatkräftig unterstützt haben. Außerdem möchte ich noch Katrin für ihr Comeback danken, später erzähl ich auch noch wie das so genau aussah.
Die Kampagne in diesem Jahr lief unter dem Motto „Der wilde Westen“ und so war es auch- wild. Nach dem wir über einige Jahre eine Durststrecke durchlebt haben, geht es mittlerweile richtig rund. Nachdem wir vor ein paar Jahren den absoluten Tiefpunkt mit 25 Besuchern hatten, haben wir uns über 75, 100 bis zu 130 zahlenden Gästen (später war ja Eintritt frei) gesteigert. Aber wir haben es uns auch verdient
Die ganzen Niederschläge in Form von Grippewellen, Glatteis Todesfälle, Gegenveranstaltungen …………. mussten ja mal aufhören. Und nachdem wir seit letztem Jahr auch eine eigene Band haben, konnten wir natürlich noch einige weitere Fans gewinnen.

Aber jetzt mal zur Veranstaltung selbst, durch den Abend führte „Ranger Michel“ der sich als Moderator mal wieder selbst übertroffen hat. Er präsentierte uns unter anderem:
Eva und Vera in “Eines Abends in der Prärie”

Wie es Ranger und Abahatschi in ihrem Alltag auf der Prärie ergeht. Es gibt doch noch einiges mehr als stundenlanges Reiten und Spurenlesen. Heikle Momente im MC – Ride, Kochrezepte für romantische Lagerfeuerdinner. Wer kennt nicht das berühmte Eulenragout der Apachen?
Wir sahen außerdem noch Stefan Erbert als Maurer, Michael Parth als eingebildeten Kranken, Martin Kroha als Komsumsüchtigen. Nicht zu vergessen auch unser Pfarrer Pablo Pelaez, der soweit ich das mitbekommen habe, etwas von zu spät kommen erzählt hat. Hm, kam mir vor wie aus dem Leben gegriffen. *Lol*
Traudel Lecher hat mit uns ein Singspiel gemacht und brachte damit die Massen zum Toben, zu guter Letzt hat Leo Schnaubelt noch über das Leben als Hausmann referiert.
Zu guter Letzt? Wenn ihr gut aufgepasst habt werdet ihr mit Recht „Halt ! Stop!“ rufen. Ich hatte euch ja noch versprochen über Katrins Comeback zu schreiben. Sie hatte in unserem Programm den letzten Platz bekommen. Aber was heißt schon der letzte Platz? Richtig! Der letzte Platz ist ja meist das Highlight des Abends. Ob das so war kann ich leider nicht beurteilen, aber den begeisterten Gesichtern zu folgen, passte das schon.
Aber nun zum Auftritt: Stellt euch vor das Licht wird gedimmt und es erklingen sanfte, irische Töne aus einer Blockflöte während Katrin, in ein weißes Gewand gehüllt, durch den Saal gleitet.

Während das Publikum noch ganz und gar von der Musik gefesselt ist, kommen doch tatsächlich vier seltsame Gestalten im Militär- Kostüm in den Saal. Ich sage euch- es ging ein Raunen durch das Publikum.
Die Kerle haben es irgendwie geschafft, sich in den Mittelpunkt zu setzen und haben angefangen, zu der Musik (Lord of the dance) durch den Saal zu, hm- nun ja-, sagen wir mal tanzen. Irgendwie erinnerten die mich an die Flatley Brothers. Willi, Christoph, Hermann und JR Flatley.
Aber seht einfach selbst anhand der Bilder was so geschehen ist.


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Ich kann euch zwar nicht sagen wie die es geschafft haben, aber die Leute waren echt begeistert und wollten sogar ne Zugabe haben. Nach dem Auftritt begann der gemütliche Teil des Abends. Mit „Komm hol’ das Lasso raus“ begann ein freudiges Feiern und Tanzen, was uns ganz schön auf Trapp gehalten hat. Unsere Gäste hatten sich ja einen schönen erholsamen Abend verdient und wir taten unser Bestes damit sie ihn auch bekamen.

Und unser Bestes hieß “Schuften“, an dieser Stelle auch noch mal ein großes Lob an eine Besucherin aus dem Bergischen Land. Sie hatte sich todesmütig bereiterklärt bei der Gamsmilch - Nachschub - Beschaffung zu helfen. Wir hatten tatsächlich um kurz nach elf fast keine Gamsmilch mehr und mussten die “Hexenküche” (sorry, sagt man so, beim besten Willen keine Anspielung auf die Küchenbesitzerin) noch mal anwerfen. Die ursprünglich geplanten 14L haben bei Weitem nicht gereicht und wir haben auf 21 L aufgestockt. Ihr werdet euch vielleicht noch wundern, wieso wir Besucher aus dem Bergischen Land hatten. Ich will es euch einfach mal so erklären: Die wissen halt einfach, was gut ist. Köln, Düsseldorf…….? Wer geht denn da hin, wenn man nach Ewersbach kann?
Howdy Hermann
