Qualität komm von Quälen…… oder wie Horst uns gerettet hat
Sonntag düsen wir mal ne Runde nach Marburg ! Klingt gar nicht schlecht dachte ich mir. So ne hunderter Tour warum nicht?
Also gesagt getan, Sonntag um halb elf beim Diego. Guter Treffpunkt und gute Tourplanung, und was für ein Plan. Die Lahn entlang nach Marburg, dort einen Cappuccino trinken und dann über Niederweimar ins Allnathal und von dort über Runzhausen nach Bottenhorn. Und von da an wird’s ein Heimspiel soweit so gut.
Es war Sonntag morgen und wir sind wie geplant gestartet. Es war zwar relativ warm aber es lief schwer gut. Ich hatte ja die Woche vorher ausgiebig Pedalieren geübt J Ratz fatz waren wir in Breidenbach - Wallau. Dann hat mein personal Trainer eine neue Übung für mich. Er sagte mir Herr Stefan (Hermann kennt er noch nicht) die nächsten Kilometer bis zum Campingplatz ist das große Kettenblatt tabu. Nur noch das kleine und mindestens 90 Umdrehungen. Puh, aber wenn der Profi das sagt was sollte ich da einwenden. Und mir kam mal wieder die Erkenntnis. Das ist sch….. schnell. Doch ich wurde grandios entschädigt eine große, leckere Apfelschorle. Und das witzige der Campingplatz hieß Auenland. *lol* Frodo und Sam habe ich leider nicht getroffen nur mächtig viel Muggles waren vor Ort.
Die weitere Tour nach Marburg lief gut und die Temperaturen waren erträglich und der Spinatauflauf im 1900 war super lecker. Weiter ging es nach Niederweimar an den Weiher. Dort hatte ich eine weitere schwere Aufgabe zu bewältigen. Einen Cappuccino trinken und den Wakeboardern zuschauen.
Gesagt getan danach ging es weiter bis nach Allna und von dort weiter nach Runzhausen. Ein wunderbares Tal das steigend uns nach Rachelshausen führte. Es lief super, aber mich überkam ein mullmiges Gefühl. Der Col de Botto hornes war in greifbarer Nähe und ich musste schon auf Reserve umschalten. Die letzte Flasche war fast leer und ich hatte einen Brand wie ein sibirischer Steppenwolf. Ich meinte schon zu meinem Trainer, wenn in Bottohornes eine Frau mit Putzeimer auf der Straße steht reiße ich ihn an mich. Und mit zweimal Schlucken ist er leer.
Langsam flogen wir an dem Schild Dernbach x km vorbei. Wer zum Teufel braucht Dernbach? Atlantis die Stadt unter dem Meer wäre mal was. Aber nein Dernbach *grummel`*
Doch in Bottenhorn kam Axel die Idee!! Er hatte einen Kollegen der dort wohnt. Mit allerletzter Kraft haben wir uns zu dem Haus geschleppt und als wir beim zusammenbrechen auf die Treppe fielen konnten wir noch die Klingel drücken. Und dann kam die Rettung wir wurden zum „Tanken“ auf die Terrasse eingeladen. An dieser Stelle vielen Dank nach Bottenhorn an Horst und seine Frau. Sie haben uns gerettet. Nachdem wir eine halbe Stunde gesellig regeneriert hatten ging es weiter. Ruck zuck waren wir in Frechenhausen, Lixfeld und es kam zur letzten Bergwertung. An diesem Berg wollte ich dezent mein gelbes Trikot in den Graben werfen. Ich weiß nicht ob ich das wirklich verdient habe. Auf den letzten Kilometern habe ich den Entschluss gefasst. Kurz vor Eibelshausen verschalte ich mich und schenke meinem Helfer den Etappensieg. J

Juli 22nd, 2007 at 13:07
Na dann gratuliere ich schon mal im Voraus zur nächsten Tour des LDK und zum gelebn Trikoto (DAS DU JA SCHON HAST!!!).
Aber bitte ohne Doping!!! Ok,ok wir haben bei der letzten Mini- Tour ja auch gedopt…(direkt vom Dealer ;-)aber Hauptsache man kommt ans Ziel. Weiter so, Hermann!